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Blue Mountains

Blue Mountains National Park  (Willi Geiger)

Am Morgen machten wir uns auf den Weg, die Blue Mountains zu erkunden. Dabei machten wir einen sehr netten halt mittendrinn auf einen walk. Es war ein schoener Bushwalk zu den Klippen des Nationalparks, welcher uns einen wundervollen Ausblick auf die Mauern der Blue Mountains geben konnte. Ich bin super froh diese Wanderung gemacht zu haben, wie man auch spaeter erfaehrt. 

Nachdem fuhren wir zu den Jenolan Caves. Das sind ueber 340 mio Jahre alte Hoehlen, durch die man eine gefuehrte Tour waehlen kann, da es ein Netzsystem von Hoelen gibt. Wir entschieden uns fuer Lucas Cave.

In dieser Tour konnten wir uralte Tropfsteine und Kristalle beobachten, und die Lichterpraesentationen waren einfach fantastisch. Ebenfalls ein kleiner Unterwassersee mit klarem Trinkwasser. Nach der eineinhalb Stunden Tour mit 900 Treppen konnten wir auf eine self guided tour mit einer Art Hoerer, wo dir die Geschichte der Hoehlen und Aboriginegeschichten erzaehlt werden.

Nach den schoenen Hoehlen landeten wir in Katoomba, dem Ort, von wo aus man die beruehmten Three Sisters beobachten kann. Das sind drei Gesteinsformationen, die aus dem Eukalyptuswald herausragen. Diese sollen auch tolle Motive zum fotografieren der Blue Mountains bieten.

Ach ja der Name kommt daher, da die Eukalyptusbaeume ein gewisses Gas abgeben, welches den Gebirgen und Taelern einen blauen Schimmer verleiht. Als wir da ankamen, konnte man leider ueberhaupt nichts sehen, und zwar wirklich ueberhaupt nichts!

Es war so nebelig, dass alle etwa 10 km/h fahren mussten und selbst das war auch schon ein Abenteuer. Da es auf Abend zuging, machten wir uns nichts daraus, kochten Essen und entspannten uns.

Am  Morgen wurde es leider nicht nicht viel besser. In der Infostelle sagten sie uns, es solle so bleiben. Die Three Sisters haben wir dann einfach von unten sehen muessen, also begaben wir uns zum Giant Stairway. Diese gingen brutal 900 Stufen nach unten.

Dann wanderten wir einen 5 km Weg an den Waenden der Gebirge durch den Regenwald zu den Wasserfaellen und natuerlich den ganzen Weg wieder zurueck auf der anderen Seite. Was dann schliesslich eine 10 km Wanderung mit 1500 Treppen wurde.

Als wir nach diesem kleinen Ausflug immer noch keine Sisters sehen konnten, da der Nebel noch bleiben wollte, machten wir uns davon. Man kann das Wetter eben nicht bestimmen.

Und da kommt der Moment, wo ich sehr froh bin, am Tag davor einen kleinen Abstecher gemacht zu haben, und dann auch einen, der nicht von Touristen zertrampelt war.